{"id":260,"date":"2015-08-11T14:37:25","date_gmt":"2015-08-11T14:37:25","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.leibniz-institut.de\/?page_id=260"},"modified":"2017-12-03T07:45:23","modified_gmt":"2017-12-03T07:45:23","slug":"14-leibniz-konferenz-sensorsysteme-2012","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/leibniz-institut.de\/ru\/konferenzen\/konferenz-archiv\/14-leibniz-konferenz-sensorsysteme-2012\/","title":{"rendered":"14. Leibniz-Konferenz &#8212; Sensorsysteme 2012"},"content":{"rendered":"<h1>Sensorsysteme 2012<\/h1>\n<p>18. &#8212; 19. Oktober 2012<br \/>\nBest Western Hotel am Schlosspark, 09577 Lichtenwalde (Sachsen), Deutschland<\/p>\n<h2>Veranstalter:<\/h2>\n<p>LEIBNIZ-INSTITUT f\u00fcr interdisziplin\u00e4re Studien e.V. (LIFIS)<br \/>\nSchloss Lichtenwalde<\/p>\n<p>in Zusammenarbeit mit First Sensor AG, Berlin<\/p>\n<h2>Programminhalte:<\/h2>\n<p>Die Konferenz \u00fcber Sensorsysteme findet im Zweijahresrhythmus bereits zum vierten Mal statt. Die vorangegangenen Konferenzen haben den interdisziplin\u00e4ren Dialog \u00fcber dieses Zukunftsthema bef\u00f6rdert und lebhaftes Interesse bei den Teilnehmern und dar\u00fcber hinaus gefunden. Ermutigt durch die positive Resonanz des Fachpublikums m\u00f6chte das LIFIS diese Tradition mit der 14. Leibniz-Konferenz \u2013 wiederum in Lichtenwalde \u2013 im Oktober 2012 fortsetzen.<\/p>\n<p>Sensorsysteme haben in den vergangenen Jahren, wie erwartet, eine weitere st\u00fcrmische Verbreitung gefunden. In immer mehr Bereichen menschlicher T\u00e4tigkeit \u2013 wie der Geb\u00e4ude-, Verkehrs- und Industrieautomatisierung, der Medizintechnik, Logistik, im Sicherheitsbereich, in der Milit\u00e4rtechnik, Umwelttechnologie und -\u00fcberwachung sowie der Pr\u00e4zisionslandwirtschaft \u2013 haben diese technischen \u201eSinnesorgane\u201c zu enormen Produktivit\u00e4tssteigerungen, Qualit\u00e4tsverbesserungen, Kostensenkungen und teilweise v\u00f6llig neuen L\u00f6sungen f\u00fcr komplexe Entwicklungsprobleme gef\u00fchrt. Aktuell stellen die Themen Energie \u2013 sowohl im Hinblick auf Energieeinsparungen, z.B. in der Geb\u00e4udeautomatisierung, als auch in der Optimierung der Energiebereitstellung, speziell f\u00fcr erneuerbare Energien \u2013 sowie Elektromobilit\u00e4t gro\u00dfe Herausforderungen dar.<\/p>\n<p>Der hohe Grad an Interdisziplinarit\u00e4t, der mit der weiteren Entwicklung und Verbreitung von Sensorsystemen einhergeht, wird deutlich, wenn man die wechselseitige Durchdringung von Sensorsystemen mit so hochaktuellen Gebieten wie Mikrosystemtechnik, Smart Systems, Nano- und Biotechnologie betrachtet. Dazu sind insbesondere in LIFIS ONLINE (www.lifis-online.de) in den letzten Jahren einige hochinteressante Beitr\u00e4ge von Teilnehmern der Leibniz-Konferenzen ver\u00f6ffentlicht worden.<\/p>\n<p>Der Markt f\u00fcr Sensorsysteme bleibt ein \u201eWachstumstreiber\u201c f\u00fcr die Industrie mit weit \u00fcberdurchschnittlichen Wachstumsraten. Die weitere Entwicklung dieses Marktes erfordert heute und zuk\u00fcnftig vielf\u00e4ltige wissenschaftliche Vorleistungen einer ganzen Reihe technisch-naturwissenschaftlicher Fachgebiete, aber auch den gesellschaftlichen Diskurs \u00fcber die Voraussetzungen und Konsequenzen dieser Technologie f\u00fcr die Gesellschaft. Juristische, ethische und \u00f6konomische Probleme, die sich mit der wachsenden Anwendung immer leistungsf\u00e4higerer Sensorsysteme ergeben, sind vorausschauend zu diskutieren und daf\u00fcr geeignete L\u00f6sungen vorzuschlagen.<\/p>\n<p>Die Breite und Vielfalt der Anwendungsm\u00f6glichkeiten von Sensorsystemen ist gro\u00df und vergr\u00f6\u00dfert sich zunehmend. Der Markt ist daher sehr fragmentiert; das bietet jedoch ausgezeichnete Chancen f\u00fcr hoch spezialisierte kleine und mittelst\u00e4ndische Unternehmen. An die Entwicklung der System- und Netzwerkkomponenten werden st\u00e4ndig neue Anforderungen gestellt: minimale Herstellungs- und Betriebskosten, zeitlich nahezu unbegrenzter energieautarker Betrieb, h\u00f6chste Zuverl\u00e4ssigkeit und Sicherheit sowie minimale Baugr\u00f6\u00dfe und minimaler Energieverbrauch \u2013 Forderungen, die f\u00fcr den wirtschaftlichen Erfolg von Sensorsystemen entscheidend sind. Deshalb werden vielf\u00e4ltige Entwicklungen f\u00fcr Miniatursensoren, extrem energiesparende Hard- und Software-L\u00f6sungen, autarke Energiegeneratoren und selbstorganisierende Netzwerke weltweit energisch vorangetrieben. Das \u00f6ffnet ein weites Feld f\u00fcr Innovationen, insbesondere an den Schnittstellen unterschiedlicher Fachbereiche und -disziplinen. Dies in Fortsetzung der vorgegangenen Leibniz-Konferenzen zu initiieren und zu f\u00f6rdern ist der haupts\u00e4chliche Zweck auch der 14. Leibnizkonferenz.<\/p>\n<h2>Programmschwerpunkte:<\/h2>\n<h3>1. Anwendung von Sensorsystemen<\/h3>\n<ul>\n<li>Industrieautomatisierung<\/li>\n<li>Umweltmonitoring<\/li>\n<li>Sicherheitssysteme<\/li>\n<li>Verkehrsmittel und -systeme<\/li>\n<li>Haus- und Geb\u00e4udeautomatisierung<\/li>\n<li>Energieerzeugung, insbesondere erneuerbare Energien<\/li>\n<li>Ambient assisted living<\/li>\n<li>Medizin und biologische Applikationen<\/li>\n<\/ul>\n<h3>2. Herstellung von Sensorsystemen<\/h3>\n<ul>\n<li>MEMS-Sensoren<\/li>\n<li>Optische Sensoren<\/li>\n<li>Foundry-Optionen<\/li>\n<li>Aufbau- und Verbindungstechniken<\/li>\n<li>3D-Technologien<\/li>\n<\/ul>\n<h3>3. Sensorintegration<\/h3>\n<ul>\n<li>Integration von Sensoren in Werkstoffe und Bauteile<\/li>\n<li>Smart Materials<\/li>\n<li>Sensorzuverl\u00e4ssigkeit und Sensorselbst\u00fcberwachung<\/li>\n<li>Applikationen integrierter Sensoren<\/li>\n<\/ul>\n<h3>4. Energieversorgung und Kommunikation von autonomen Sensorsystemen<\/h3>\n<ul>\n<li>Autarke Energieversorgung durch mechanische, thermische, Strahlungs- und andere Wandler<\/li>\n<li>Energiegewinnung und optimierte Verteilung im Netz<\/li>\n<li>Energiespeicherung in Batterien und Superkondensatoren zur Bufferung<\/li>\n<li>Energieverbrauchsminimierung durch Hardware und Software<\/li>\n<li>Drahtgebundene und drahtlose Sensornetzwerke<\/li>\n<li>Selbstorganisation, Robustheit, Fehlertoleranz<\/li>\n<li>Sicherheit im Netz (physische Sicherheit, Datensicherheit)<\/li>\n<\/ul>\n<h3>5. Humane und gesellschaftliche Aspekte des massenhaften Einsatzes von Sensorsystemen<\/h3>\n<ul>\n<li>Schnittstelle Mensch-Sensorsystem<\/li>\n<li>Akzeptanz allgegenw\u00e4rtigen Monitorings (Datenschutz versus Sicherheit und Bequemlichkeit)<\/li>\n<li>Juristische Aspekte der ubiquit\u00e4ren Elektronik (z.B. \u201eambient assited living\u201c \u2013 AAL oder Fahrerassistenzsysteme in der Autoindustrie)<\/li>\n<li>Umweltaspekte und Energiebilanz<\/li>\n<li>Chancen f\u00fcr kleine und mittelst\u00e4ndische Unternehmen (KMU) auf dem Gebiet der Sensorsysteme<\/li>\n<li>Ver\u00e4nderung von Arbeitsinhalten und -abl\u00e4ufen (z.B. Besch\u00e4ftigte in Verwaltung, In-dustrie und Landwirtschaft, medizinisches Personal, Kraftfahrer) und Qualifizierungs-anforderungen<\/li>\n<li>Langfristige Konsequenzen der drastischen Arbeitsproduktivit\u00e4tssteigerung in Folge des durchg\u00e4ngigen und massenhaften Einsatzes von Sensorsystemen<\/li>\n<li>Milit\u00e4r- und sicherheitspolitische Konsequenzen<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Programmbeirat:<\/h2>\n<ul>\n<li>Bernd Junghans, Leibniz-Institut f\u00fcr interdisziplin\u00e4re Studien (LIFIS), Dresden<\/li>\n<li>Gerhard Banse, KIT, Institut f\u00fcr Technikfolgenabsch\u00e4tzung und Systemanalyse, Karlsruhe<\/li>\n<li>Gerald Gerlach, TU Dresden<\/li>\n<li>J\u00fcrgen Berger, VDE\/VDI, Berlin<\/li>\n<li>Volker Kempe, SensorDynamicsAG, Graz\/\u00d6sterreich<\/li>\n<li>Peter Krause, First Sensor AG, Berlin<\/li>\n<li>Norbert Meyendorf, FhG-Institut f\u00fcr Zerst\u00f6rungsfreie Pr\u00fcfverfahren, Dresden<\/li>\n<li>Thomas Otto, FhG ENAS, Chemnitz<\/li>\n<li>Hans Richter, IHP, Frankfurt (Oder)<\/li>\n<li>Andreas Sch\u00fctze, Universit\u00e4t des Saarlandes, Saarbr\u00fccken<\/li>\n<li>Gert Wangermann, Leibniz-Institut f\u00fcr interdisziplin\u00e4re Studien (LIFIS), Berlin<\/li>\n<li>Bernd Wilhelmi, Jenoptik AG, Jena<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Weitere Informationen und Downloads<\/h2>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.leibniz-institut.de\/usr_files\/56_sensorsysteme2012.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Ank\u00fcndigung<\/strong><\/a> (91KB, PDF-Format)<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.leibniz-institut.de\/usr_files\/66_sensorsysteme2012_programm.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Programm<\/strong><\/a> (108KB, PDF-Format)<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.leibniz-institut.de\/usr_files\/67_sensorsysteme2012_abstracts.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Abstracts<\/strong><\/a> (152KB, PDF-Format)<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.leibniz-institut.de\/usr_files\/73_sensorsysteme2012_teilnehmer.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Teilnehmer<\/strong><\/a> (110KB, PDF-Format)<\/li>\n<li><strong><a href=\"http:\/\/leibniz-institut.de\/lk14-detail\/\">Programm mit Downloadoption der Vortr\u00e4ge<\/a><\/strong><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sensorsysteme 2012 18. &#8212; 19. 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