{"id":405,"date":"2016-03-06T14:30:57","date_gmt":"2016-03-06T14:30:57","guid":{"rendered":"http:\/\/leibniz-institut.de\/?page_id=405"},"modified":"2022-03-06T08:06:49","modified_gmt":"2022-03-06T08:06:49","slug":"21-leibniz-konferenz-triz-systematisches-erfinden","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/leibniz-institut.de\/ru\/konferenzen\/konferenz-archiv\/21-leibniz-konferenz-triz-systematisches-erfinden\/","title":{"rendered":"21. Leibniz-Konferenz 2016 &#8212; Systematisches Erfinden"},"content":{"rendered":"<h2>Entwicklungen der TRIZ<\/h2>\n<h3>(\u201eTheorie des L\u00f6sens von Erfindungsaufgaben\u201d)<br \/>\nBeginn einer umfangreichen Systematisierung<\/h3>\n<p>24.-25. November 2016<br \/>\n<a href=\"\/tagungshotel-lichtenwalde\/\">Best Western Hotel am Schlosspark<\/a><br \/>\nAugust Bebel Stra\u00dfe 1<br \/>\n09577 Lichtenwalde (Sachsen)<\/p>\n<h3>Veranstalter<\/h3>\n<p>LEIBNIZ-INSTITUT<br \/>\nf\u00fcr interdisziplin\u00e4re Studien e.V. (LIFIS)<br \/>\nBerlin-Adlershof<\/p>\n<p>LIFIS organisiert Leibniz-Konferenzen zu verschiedenen wissenschaftlichen Themen mit interdiszi\u00adplin\u00e4rem Zuschnitt, um den Austausch \u00fcber Fachgrenzen hinweg zu bef\u00f6rdern. Das Tagungshotel in Lichtenwalde bietet hierf\u00fcr eine angenehme Seminaratmosph\u00e4re f\u00fcr bis zu 50 Teilnehmer.<\/p>\n<h3>Programminhalte<\/h3>\n<p>In Zeiten sich weiter verk\u00fcrzender Innovationszyklen steigt die Bedeutung eines strukturierten Innovationsmanagements sowohl auf unternehmens-organisatorischer als auch ingenieur-technischer Ebene. Fragen des systematischen Herangehens an mit Widerspr\u00fcchen aufgeladene Anforderungen spielen ebenfalls im Requirements Engineering der Informatik eine zentrale Rolle. In Zeiten gro\u00dfer gesellschaftlicher Herausforderungen, wie sie demografische Probleme, Klimawandel oder weltweite Migrationsbewegungen stellen, wird es \u00fcberdies immer wichtiger, auch \u00fcbergreifende soziale Faktoren mit in den Blick zu bekommen.<\/p>\n<p>Die \u201eTheorie des erfinderischen Probleml\u00f6sens\u201d (<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/TRIZ\">TRIZ<\/a>), die mittlerweile auf eine etwa 70-j\u00e4hrige Geschichte zur\u00fcckblickt, kann als ein Versuch verstanden werden, derartige Herausforderungen methodisch anzugehen. Die Anf\u00e4nge gehen auf den Erfindungsmethodiker G.S. Altshuller zur\u00fcck, der bis in die 1990er Jahre hinein die <i>klassische TRIZ<\/i> entwickelte. Seit den 1960er Jahren bildeten sich Ableger der TRIZ in verschiedenen L\u00e4ndern des Ostblocks, wobei im Zuge der Anpassung an die jeweiligen lokalen Bedingungen neue Varianten und variierende theoretische Zug\u00e4nge entstanden. Nach 1990 fassten Ableger der TRIZ-Methodik auch jenseits des ehemaligen Eisernen Vorhangs Fu\u00df und bildeten dort weitere Varianten aus. Seit \u00fcber zehn Jahren wird TRIZ als Methode weltweit sowohl von mittelst\u00e4ndischen Unternehmen als auch von Gro\u00dfkonzernen wie Samsung oder Ford eingesetzt.<\/p>\n<p>Wegen der mittlerweile kaum mehr zu \u00fcberblickenden Vielfalt an TRIZ-Ablegern gibt es seit mehreren Jahren das Bed\u00fcrfnis, die theoretischen Grundlagen neu abzustecken. In Deutschland fand dies im April 2015 seinen ersten Niederschlag in der <a href=\"https:\/\/www.vdi.de\/richtlinie\/entwurf_vdi_4521_blatt_1-erfinderisches_problemloesen_mit_triz_grundlagen_und_begriffe\/\">VDI-Richtlinie 4521<\/a> \u201eErfinderisches Probleml\u00f6sen mit TRIZ \u2013 Grundlagen und Begriffe\u201c. \u00c4hnliche Bem\u00fchungen gab es bereits in den 1980er Jahren in den KDT-Erfinderschulen (KDT = <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kammer_der_Technik\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kammer der Technik<\/a> war eine dem VDI vergleichbare Ingenieur-Organisation in der DDR), wozu auch umfangreiche \u00dcbersetzungen der original russischen TRIZ-Literatur ins Deutsche angefertigt und verlegt wurden. Die verschiedenartigen praktischen und theoretischen Erfahrungen aus den DDR-Erfinderschulen sind bisher kaum strukturiert in den gesamtdeutschen Diskurs eingeflossen.<\/p>\n<p>Mit unserer 21. Leibniz-Konferenz wollen wir nun damit beginnen,\u00a0eine genealogische Ordnung in die un\u00fcbersichtliche TRIZ-Landschaft zu bringen. Die\u00a0Aufarbeitung der Geschichte der zahlreichen TRIZ-Ableger ist kein Selbstzweck, sondern\u00a0soll\u00a0als Mittel dazu\u00a0dienen,\u00a0die TRIZ in ihren Variationen m\u00f6glichst vollst\u00e4ndig zu erfassen und dadurch weiter Entwicklungspotentiale aufzuschlie\u00dfen.\u00a0Die Aufarbeitung der TRIZ-Geschichte k\u00f6nnen nur die TRIZ-ExpertInnen gemeinsam leisten, da sie alle wesentlicher Teil dieser Geschichte sind. Der Lohn dieser Aufarbeitung wird die strukturierte Kenntnis dieser Gesamtgeschichte und also auch der alternativen Theoriebildungsverl\u00e4ufe sein. Sie w\u00e4re\u00a0ein hilfreiches Mittel zur Weiterentwicklung des jeweils eigenen TRIZ Ansatzes. Deshalb m\u00f6chten wir ExpertInnen der verschiedenen TRIZ-Ableger von damals und heute als Vortragende gewinnen.<\/p>\n<h3>Programmkomitee<\/h3>\n<p><strong>Justus Schollmeyer, Philosophie und Wissenschaftsgeschichte, LIFIS, Berlin (Vorsitz)<\/strong><br \/>\nDr.-Ing. Robert Adunka, TRIZ Consulting Group, Sulzbach-Rosenberg<br \/>\nProf. Dr. Hans-Gert Gr\u00e4be, Informatik, Uni Leipzig und LIFIS<br \/>\nDipl.-Kulturwiss. Barbara Gronauer, StrategieInnovation, H\u00fcnfeld<br \/>\nProf. Dr. Hans-Jochen G\u00fcnther, Maschinenbau, FH Wismar<br \/>\nProf. Dr. Kai Hiltmann, Maschinenbau, Hochschule f\u00fcr angewandte Wissenschaften Coburg<br \/>\nProf. Dr. Karl Koltze, Konstruktionslehre, Hochschule Niederrhein, Krefeld<br \/>\nProf. Dr.-Ing. Oliver Mayer, General Electric Global Research und TU M\u00fcnchen<br \/>\nDipl.-Ing. Horst Thomas N\u00e4hler, Center for Product-Innovation, Lohfelden<br \/>\nDr. Rainer Thiel, Mitbegr\u00fcnder der Erfinderschulen und Mitautor von ProHEAL und WOIS, Bugk bei Storkow<br \/>\nDr. Dietmar Zobel, Ingenieurb\u00fcro f\u00fcr Systemtechnik, Wittenberg<\/p>\n<p>In Zusammenarbeit mit dem <a href=\"http:\/\/www.triz-campus.de\/\">triz-campus<\/a> und der GETRA-M<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/images\/triz-campus.png\" alt=\"triz-campus Logo\" \/><\/p>\n<p>Die Konferenz wird unterst\u00fctzt von <img decoding=\"async\" src=\"\/images\/matriz-logo.png\" alt=\"Matriz Logo\" \/><\/p>\n<h3>Organisatorisches<\/h3>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/leibniz-institut.de\/Konferenzen\/TRIZ-2016\/Aufruf.pdf\">Aufruf<\/a> zum Einreichen von Beitr\u00e4gen.<\/li>\n<li><strong>Programm<\/strong> auf\u00a0<a href=\"http:\/\/leibniz-institut.de\/Konferenzen\/TRIZ-2016\/Programm.pdf\">Deutsch<\/a> und <a href=\"http:\/\/leibniz-institut.de\/Konferenzen\/TRIZ-2016\/Programm_English.pdf\">Englisch<\/a>.<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/leibniz-institut.de\/Konferenzen\/TRIZ-2016\/Abstracts.pdf\">Abstracts<\/a> der eingereichten Beitr\u00e4ge.<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/leibniz-institut.de\/lk21-detail\/\">Themen der Vortr\u00e4ge<\/a> mit Downloadoption der Folien zu den Beitr\u00e4gen.<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/leibniz-institut.de\/WordPress_01\/wp-content\/uploads\/21ste-Leibnizkonferenz_Bericht_22ster-Maerz.pdf\">Konferenzbericht<\/a>\u00a0zum Download.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Entwicklungen der TRIZ (\u201eTheorie des L\u00f6sens von Erfindungsaufgaben\u201d) Beginn einer umfangreichen Systematisierung 24.-25. 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