Workshop „Epigenetische Darmkrebs-Diagnostik“ 

Der Workshop findet am 12. März 2026 statt.

  • Ankündigung
  • Premium Partner: DHS — Diagnostic HealthCare Solutions GmbH
  • Leitvortrag: Können epigenetische Stuhlteste die Darmkrebsvorsorge revolutionieren?
  • Referent: Dr. Julian Kamhieh-Milz, CEO und Gründer DHS
  • Location: tba

Erobern Sie mit uns die nächste Dimension der klinischen Diagnostik. Die epigenetische Diagnostik analysiert chemische Modifikationen (meist DNA-Methylierung) am Erbgut, um indirekt Genaktivitäten zu bestimmen. Sie dient der Früherkennung von Krankheiten (Krebs), der Bestimmung des biologischen Alters und der Überwachung von Lebensstileinflüssen. Die Analyse basiert oft auf der Untersuchung zellfreier DNA in Blutproben oder anderen leicht zugänglichem Probenmaterial wie Schleimabstriche oder Stuhlproben. Folgen Sie uns bitte und diskutieren Sie gern mit unserem Gastredner die neuen Möglichkeiten in der Biomedizin.

Die epigenetische Diagnostik von Darmerkrankungen ist ein aufstrebendes Feld, das darauf abzielt, krankheitsspezifische Veränderungen der Genaktivität zu identifizieren, ohne die DNA-Sequenz selbst zu verändern. Sie bietet vielversprechende, nicht-invasive Möglichkeiten für die Früherkennung, Diagnose und Prognose von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) und Darmkrebs (CRC). Die Vorteile liegen in der nicht-invasiven Probengewinnung (Stuhl/Blut), auch gut für den Hausgebrauch geeignet, die frühzeitige Erkennung von Krankheitsmarkern und dem Potenzial zur personalisierten Therapie (Pharmacoepigenetik). Die Limitationen liegen oft noch in der Sensitivität und Spezifität vieler Marker. Diese müssen für den klinischen Einsatz noch weiter optimiert werden. Oft ist die Methylierungsfrequenz noch zu niedrig.